Irgendwann muass a jeda moi Hoamgeh – ganz egal wo des dann is!

Irgendwie und Sowieso war unsere Kultserie, damals. Heute, wir sind Anfang Vierzig, wissen wir auch, warum. Nicht nur, weil der Sir so staatszersetzend schräg war. Oder weil die Typen sich alles trauten und keine Angst hatten, vor nichts und vor niemand.

Was uns bewegt, das ist das Scheitern der eigenen Träume, das Ende der Jugend, die geplatzte Seifenblase von der ewigen Freundschaft. Das Erwachsenwerden halt, und das ist in Deutschland selten so einfühlsam, so bewegend, so schön, so lustig beschrieben worden.

Und wenn wir jetzt so vor der Glotze sitzen, die Gags und coolen Sprüche von damals kennen wir noch auswendig, da kommt eben die andere Seite durch, und sie trifft uns mitten ins Herz: Irgendwie und Sowieso zeigt uns, irgendwie, ein Stück von uns selbst. Ganz leise, aber unheimlich intensiv.

Für mich heisst das vor allem, mein Zuhause ist und bleibt in München. Keine andere Stadt, kein anderes Land. Vorstellen könnte ich mir nur in der Nähe von Meran einen Alterssitz zu haben. Das Klima ist freundlicher, die Leute entspannter. Weniger hektisch.

Pläne die gescheitert sind hatte ich keine, ich hab eigentlich nie eine Lebensplanung gemacht. Immer eher in den Tag hinein gelebt. Auch wenn es nicht den Anschein hatte. Und jetzt ist es anders. Meine Frau bedeutet auch ein Stück Verantwortung für jemand zu übernehmen. Nicht mehr nur Tag für Tag leben, denken, handeln. Es geht nicht mehr nur um mich.

Das hat mir der Unfall klar gemacht.

Florian unvergessen

1. Jahrestag. 25. Juli 2009.  ;(

BMW Fahrer sind doof

Es regnet in Strömen, auf der Stadtautobahn darf man nur 80 km/h fahren, alle halten sich dran, nur der BMW Fahrer donnert mit geschätzen 140 km/h an allen vorbei.

Ich steh vor dem Supermarkt, warte auf meine Frau, die noch ein paar Kleinigkeiten für das Abendessen einkauft. Links von mir 2 deutlich ausgeschilderte Behindertenparkplätze. BMW mit einem Pärchen fährt vor, braucht beide Parkplätze, weil einer nicht reicht. Geistige Behinderung rechtfertigt aber noch nicht die Nutzung eines entsprechenden Parkplatzes.

Während “Achmed” von gegenüber seit 2,5 Jahren seine Dauerbaustelle auf öffentlichem Grund eingerichtet hat und die halbe Straße als Privatparkplatz nutzt, bekommen unsere Lieferanten einen Strafzettel über 25 EUR wegen Behinderung des fließenden Verkehrs. Klar hier traut sich die BMW fahrende Polizei noch.

Nein Leute, die drei Beispiele reichen mal wieder vollkommen, das ich nicht mit euch assoziert werden möchte. Bleibt ihr mal lieber unter euch, ihr doofen BMWler…

MIB

Okay eigentlich sollte es Cars in Black heissen. Jedenfalls sind mir heute beim täglichen Mittagsspaziergang gleich drei Mercedes aufgefallen. Alle S-Klasse, S 500 um genau zu sein. Hamburger Kennzeichen und alle haben eines gemeinsam. Das Kürzel AIG auf dem Nummerschildhalter. Das steht für American International Group, einem großen international tätigen Versicherungskonzern aus New York. Da frag ich mich doch was die Jungs hier so treiben, mitten in Kleinistanbul. Eigentlich können Sie nur am Erwerb von Immobilien interessiert sein. Was anderes gibt es hier nicht (mit Ausnahme von Drogen, Waffen, Prostitution und Glücksspiel). Witzigerweise fahren die drei Benz immer nur einige Meter, parken wieder an einer Ampel oder in einer Einfahrt, der Fahrer steigt aus, (groß, schlank, grauer Anzug, Sonnenbrille <- kann man die clonen) sieht sich um und steigt wieder ein. Bemerkenswert ist das die drei immer mit einigen Metern Abstand parken.

3 gegen Cthulhu

Am Freitag stand wieder die monatliche Cthulhu Runde auf dem Programm. 4 Absagen waren zu verbuchen, daher waren wir nur zu dritt. Statt quatschen wurde eine Runde Arkham Horror mit Der König in Gelb Erweiterung gespielt. Unser Großer Alter Endgegner war Cthulhu himself, von mir gezogen.

Hat uns aber Glück gebracht, denn nach 3 Stunden konnten wir das Spiel für uns siegreich verbuchen.

Dreieuroneunzig

Das ist genau die Summe die mich die Reparatur meines 12 Jahre alten Eastpak Rucksacks gekostet hat. Der Hersteller gewährt 30 Jahre auf Materialfehler und im Falle eines Falles hat man nur die Kosten für die Hinsendung nach Frankfurt zu tragen.

Nachdem der alte die Grätsche gemacht hat, bin ich nicht umhin gekommen mir einen neuen Rucksack zu leisten. Aber wie so oft kann man sich mit dem neuen, auch wenn in Details verbessert, nicht anfreunden und man trauert dem alten nach. Also endlich aufgerafft und das Reparaturformular runtergeladen, Rucksack verpackt und gewartet. Innerhalb von nur 10 Tagen war er wieder da.  3 neue Reißverschlüsse und eine neu genähte Innenwand. Das kann sich sehen lassen. Fals jemand einen fast neuen Rucksack haben möchte, dessen Neupreis bei 85 EUR lag, ich hab einen abzugeben und über den Preis wird man sich sicher auch einig.

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