Cthulhoider Desktop
erstellt von Tom - 26. Dezember 2009 um 23:46:12Ganz im Zeichen meines neu erwachten cthuloiden Interesses, ziert ein entsprechendes Desktopmotiv mein MacBook. Es handelt sich hierbei um The Grey Sailor aus dem Trail of Cthulhu Abenteuer The Dying of St Margaret’s.

Weihnachtsgeschenke
erstellt von Tom - 25. Dezember 2009 um 00:26:16Ja auch wenn wir uns jedes Jahr vornehmen, nichts zu schenken, sind doch einige Geschenke unter dem Gabenbaum gelandet. Neben einem wärmenden Winteranorak haben noch ein edles Schlafgewand, vulgo ein Schlafanzug, Wintersocken und die Brettspiele Warhammer Chaos in der Alten Welt und die Pegasus Erweiterung für Battlestar Galactia ein neues zuhause bekommen.
Ich kann mich also nicht beschweren, über meine Geschenke. Im Gegenteil, bin ich doch sehr glücklich und zufrieden. Auch die Arkham Horror Würfel von Q-Workshop, die DVD Die Stadt der verlorenen Kinder und der Roman Die Engelsmühle haben es noch rechtzeitig zu Weihnachten geschafft.
Ein Brief
erstellt von Tom - 23. Dezember 2009 um 21:46:01Alles Handgeschriebene trägt die Spur von Menschen. Drei mit einer Feder geschriebene Zeilen, lösen im modernen Menschen, der nur noch an E-Mails gewöhnt ist, unbeschreibliche Gefühle aus. Der Blick des Auges bleibt auf der Stelle haften, wo zuvor die Feder das Papier berührt hat. Da ist ein Stück alten Lebens, dass wieder belebt wird, ein Echo aus früheren Zeiten, das widerhallt. Ein bewegter Augenblick.
Mein Wunsch wäre gewesen, diese Seiten mit der Hand zu schreiben doch ich begnüge mich mit der Hoffnung, dass euer Auge diese Seiten als das wahrnehmen, was sie sind: Eine “gedruckte” Botschaft, die dennoch sehr persönlich und voller Freundschaft ist.
Das jedenfalls sind die einleitenden Worte im Cthulhu Blog. Für mich jedenfalls etwas besonderes, denn ich liebe es mit dem Füller zu schreiben. Leider hab ich vor langer Zeit verlernt, Briefe mit der Hand zu schreiben. In der hektischen Zeit reicht es heutzutage fast immer nur noch für eine Email voller und teilweise unverständlicher Kürzel.
In dieser Zeit nun bekomme ich von einem guten Freund jedes Jahr zu Weihnachten einen Brief. Ganz in der Tradition Lovecrafts, den wir beide sehr verehren. Letztes Jahr hab ich nun nicht nur einen Brief bekommen, es lag auch ein Geschenk bei. Ein Buch von Paul Auster, eine Weihnachtsgeschichte: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte. So wie ich die Briefe meines Freundes immer am Hl. Abend im Kreise meiner Liebsten lese, so möchte ich es mit Auggies Geschichte halten. Jedes Jahr werde ich die Geschichte erneut lesen und sie wird mich jedes Jahr aufs neue erfreuen. Das mag jetzt sentimental klingen aber eine handgemachte Weihnachtskarte und ein 20-seitiger, handgeschriebener Brief, sind es auf keinen Fall. Nicht für mich. Ich fühle mich dann immer ein wenig schuldig, denn meine Antwort besteht aus einer schnell geschriebenen Mail, mit dem Versprechen, diesmal ganz bestimmt in ähnlicher Forum zu antworten. Was dann doch nicht passiert. Aber trotzdem bekomme ich wieder einen Weihnachtsbrief.
Danke mein Freund, möge diese unsere Freundschaft noch lange gewähren.
Sir Thomas, Esq. im Jahre 1809 unseres Herrn
Allen Lesern und Freunden ein schönes Weihnachtsfest
erstellt von Tom - 21. Dezember 2009 um 15:13:00
Ich wünsche Euch allen ein zufriedenes, be(sinnliches) Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Lasst euch reich beschenken und geniesst die schönste Zeit des Jahres so wie es sich gehört.
Winterzeit ist Cthulhuzeit
erstellt von Tom - 17. Dezember 2009 um 09:51:18Wenn ich aus dem Bürofenster blicke dann schneit es ganz dick. Der Hof ist bereits weiss bedeckt, die Gehwege auch. Der Winter ist angekommen. Und um diese Zeit werde ich dann auch nostalgisch, lasse den Blick in die Vergangenheit schweifen zu einem prasselndem Feuer im Kamin und schönen Spielrunden.
Wie dem auch sei, aus purer Sentimalität hab ich beschlossen einige Oneshots für Cthulhu anzubieten. Gestohlene Leben und Der Herr von Kersalamand haben sich da förmlich aufgedrängt. Beide habe ich schön öfter geleitet und kenne sie zum Teil auswendig. Beide lassen sich schön mit Handouts ausschmücken und an einem Abend erleben.
Bei Interesse empfehle ich einen Blick in die aktuelle Ausgabe des Arkham Advertisers zu werfen.
Nackige Engel
erstellt von Tom - 16. Dezember 2009 um 11:34:45Juhu, es geht wieder weiter. Michael Fitz veröffentlicht seinen vierten Roman um den Antiquitätenhändler Wilhelm Gossec im Münchner Schlachthofviertel. Nackige Engel lautet der Titel.
Hitler in München! Die Schlagzeile war echt. Fasching, womöglich ein Scherz, auf jeden Fall aber eine geschmacklose Provokation. Das Bild dazu ein grobkörniger Schnappschuss. Da stand ein Troll im Wehrmachtsmantel, Stiefeln, mit einer Offiziersmütze auf dem Kopf. Der Wiedergänger hatte dem Schlachthofviertel einen Besuch abgestattet. Gossec, der grantige Trödler mit dem untrüglichen Gefühl für Gerechtigkeit, will nach einer durch etliche Biere beflügelten Diskussion seinem Freund Julius beweisen, dass der Münchner heute genauso anfällig ist für den »Führer« wie einst. Er greift in seinen Klamottenfundus, verkleidet sich und zieht los. Eine Schnapsidee, leider mit höchst problematischen Folgen. Er trifft auf eine Mahnwache von Neonazis und rettet sich nur mit Mühe. Am Tag danach muss er in der Zeitung lesen, dass seine Aktion einem bekannten Kabarettisten in die Schuhe geschoben wird und die Neonazis Vergeltung geschworen haben. Gossec fühlt sich miserabel. Er trifft den Kabarettisten, will die Sache aufklären. Der aber ist eher amüsiert und hat nichts dagegen, mit dieser Aktion identifiziert zu werden. Ein paar Tage später ruft er Gossec an, anscheinend wird er doch bedroht. Kurz darauf ist er tot. Und Gossec findet sich bewusstlos in dessen Wohnung wieder. Max Bronski erzählt in »Nackige Engel« von einem Mord, der keiner gewesen ist, von einer Geheimloge, die sich als harmloses networking bayerischer Couleur entpuppt, und von alten Freunden, von denen einer bereit ist, über Leichen zu gehen. Auch in diesem Kriminalroman leuchtet München. Für Gossec allerdings wird es dunkel.
Und ich warte immer noch auf eine Verfilmung.
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Hitler in München! Die Schlagzeile war echt. Fasching, womöglich ein Scherz, auf jeden Fall aber eine geschmacklose Provokation. Das Bild dazu ein grobkörniger Schnappschuss. Da stand ein Troll im Wehrmachtsmantel, Stiefeln, mit einer Offiziersmütze auf dem Kopf. Der Wiedergänger hatte dem Schlachthofviertel einen Besuch abgestattet. Gossec, der grantige Trödler mit dem untrüglichen Gefühl für Gerechtigkeit, will nach einer durch etliche Biere beflügelten Diskussion seinem Freund Julius beweisen, dass der Münchner heute genauso anfällig ist für den »Führer« wie einst. Er greift in seinen Klamottenfundus, verkleidet sich und zieht los. Eine Schnapsidee, leider mit höchst problematischen Folgen. Er trifft auf eine Mahnwache von Neonazis und rettet sich nur mit Mühe. Am Tag danach muss er in der Zeitung lesen, dass seine Aktion einem bekannten Kabarettisten in die Schuhe geschoben wird und die Neonazis Vergeltung geschworen haben. Gossec fühlt sich miserabel. Er trifft den Kabarettisten, will die Sache aufklären. Der aber ist eher amüsiert und hat nichts dagegen, mit dieser Aktion identifiziert zu werden. Ein paar Tage später ruft er Gossec an, anscheinend wird er doch bedroht. Kurz darauf ist er tot. Und Gossec findet sich bewusstlos in dessen Wohnung wieder. Max Bronski erzählt in »Nackige Engel« von einem Mord, der keiner gewesen ist, von einer Geheimloge, die sich als harmloses networking bayerischer Couleur entpuppt, und von alten Freunden, von denen einer bereit ist, über Leichen zu gehen. Auch in diesem Kriminalroman leuchtet München. Für Gossec allerdings wird es dunkel.