Metro 2033
erstellt von Tom - 25. November 2008 um 10:01:32Die Reise beginnt…
Gestern ist es dann angekommen. Und am liebsten würde ich sofort loslegen mit lesen, aber stop da stehen noch einige andere Bücher an.
Wer hat nicht schon einmal von der Moskauer Metro gehört? Riesige unterirdische Prachtbauten, wahre Paläste, die sich Stalin da einst hat bauen lassen. Aber so wie sie Dmitry Glukhovsky beschreibt, haben Sie die Metro bestimmt noch nicht kennengelernt:
Nämlich als letzten Zufluchtsort für die Moskauer Bevölkerung, nachdem ein verheerender Nuklearkrieg das Leben an der Oberfläche unmöglich gemacht hat.
Seit Jahrzehnten leben die Menschen nun dort unten, haben eine neue Zivilisation errichtet, und auf den zahlreichen Metro-Stationen ganz unterschiedlichen Gesellschaftsformen ausgebildet: Da gibt es die Neo-Kommunisten, die Religiösen, die Libertären, die Faschisten – eben ganz so wie im heutigen Russland. Denn genau das ist der Ansatz des jungen Moskauer Schriftstellers Dmitry Glukhovsky, der im Hauptberuf als Fernseh- und Radiojournalist arbeitet, für seinen Debütroman „Metro 2033“: ein Abbild der russischen Gesellschaft zu liefern, in all ihren Widersprüchen, in all ihrer Zerrissenheit, aber auch in all ihrer skurrilen Liebenswürdigkeit.
Und so schickt Glukhovsky seinen Helden, den zwanzigjährigen Artjom, auf eine phantastische Reise durch das Metro-Netz – denn die Metro-Zivilisation wird von dunklen Wesen bedroht, die von oben in die Metro eindringen, und Artjom scheint der Einzige zu sein, der die Menschheit vor dem endgültigen Untergang bewahren kann.
Mit „Metro 2033“ hat Dmitry Glukhovsky einen ganz und gar einzigartigen Roman geschrieben. Einen hochspannenden Science-Fiction-Fantasy-Mystery-Thriller, der dem Leser mehr über das heutige Russland erzählt als so manche Reportage. In Russland ein Riesen-Bestseller, und von Schriftssteller-Größen wie Sergej Lukianenko in den höchsten Tönen gelobt. [Alexander Martin]
2 Kommentare »
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Wer hat nicht schon einmal von der Moskauer Metro gehört? Riesige unterirdische Prachtbauten, wahre Paläste, die sich Stalin da einst hat bauen lassen. Aber so wie sie Dmitry Glukhovsky beschreibt, haben Sie die Metro bestimmt noch nicht kennengelernt:
Hey, klingt sehr interessant. Muss ich mir dann auch mal holen.
Kommentar by Nachtflug — 25. November 2008 #
[...] jetzt geb ich mir Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky. Liest sich gut, die ersten 100 Seiten sind geschafft. [...]
Pingback by comme il faut » Aschermittwoch — 25. Februar 2009 #